Ultraschalluntersuchungen

Je nach Beschaffenheit eines Gewebes wird der von einem Ultraschallkopf gesendete Schall reflektiert. Nach Verarbeitung in einem Computer entsteht ein zweidimensionales Bild. Im Gegensatz zum konventionellen Röntgen entsteht ein bewegtes Bild, wodurch Bewegungsabläufe z.B. am Herzen sichtbar gemacht werden können. Die Farbe im Ultraschallbild beruht auf einem Dopplereffekt und zeigt Fließeigenschaften des Blutes auf. So können z.B. Engstellen von großen Gefäßen oder Herzklappen sowie Undichtigkeiten der Herzklappen dargestellt werden.

Die Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane (Sonographie) dient im wesentlichen dazu, die Größen und Grenzen der Organe darzustellen. Die Gewebebeschaffenheit kann beurteilt und vergrößerte Lymphknoten oder Metastasen können ab einer bestimmten Größe dargestellt werden. Sehr gut ist die Methode auch zum Ausschluss von Gallen- bzw. Nierensteinen sowie zum Ausschluss eines Harnaufstaues der Niere geeignet. Zudem können degenerative Veränderungen oder Erweiterungen der Bauchschlagader diagnostiziert werden. Eingeschränkt ist die Methode in der Beurteilung von Schleimhäuten (Magen/Darm), weswegen hierfür eine Darm- bzw. Magenspiegelungen notwendig ist. Ausgedehnte entzündliche Veränderungen im Bereich des Darmes lassen sich mit der Ultraschallmethode jedoch darstellen.

Dr. Monika Rostan, Tel. 07164 130472 · Dr. Rainer Rostan, Tel. 07164 130470 · Hauptstr. 80 · 73087 Bad Boll
> zurück zur Kindermedizin
> zurück zur Inneren Medizin